Achatschnecken sind Zwitter, das heißt, sie haben weiblich wie auch männliche Geschlechtsteile.
Will man mehr als eine Schnecke der gleichen Art im Terrarium halten, so läßt sich das Züchten kaum vermeiden.
Nach ca. 6 Monaten werden Schnecken geschlechtsreif. Bei der Paarung umschlingen sich zwei Schnecken und fahren ihren Liebespfeil aus, der in den nächsten Abbildungen sehr gut zu erkennen ist. Durch diesen Liebespfeil werden die Samenpackete in die andere Schnecke transportiert. Die Paarung kann bis zu mehreren Stunden dauern.


Schnecken können die Samenpackete mehrere Monate speichern. Ist das Klima günstig, werden die Eier befruchtet und abgelegt. Da bei der Paarung die Samenpackete gegenseitig ausgetauscht werden findet man immer zwei Gelege.
Schnecken der Gattung Achatina legen bis zu 400 Eier in einem Gelege. Die Eier sind oval, ca. 4-5mm groß und weiß bis gelb gefärbt (je nach Art).


Die Eier der Gattung Archachatina haben eine Größe von 1-2 cm. Sie sind auch oval und weiß bis gelblich gefärbt. Die Gelege bestehen aus 4-8 Eiern.


Je nach Gattung und Art schlüpfen die jungen Schnecken nach einer Woche bis zu 2 Monaten. Will man größere Mengen Jungschnecken großziehen ist es ratsam, die Jungschnecken in einem eigenen Terrarium aufzuziehen. Die erwachsenen Schnecken vergreifen sich zwar nicht an den Jungschnecken, aber es kommt häufig vor, das die kleinen Babyschnecken von ihnen aus versehen zerdrückt werden.


Zu fressen bekommen die Babyschnecken das gleiche Futter wie die Großen. Während dem Wachstum brauchen sie natürlich eine große Menge an Kalk (Sepiaschalen). Nach ca. einem Jahr sind die Schnecken ausgewachsen.